RadiolOgie VIVA

Magnetresonanz­tomograph

Die Magnetresonanztomographie (MRI, Kernspintomographie) ist ein hochmodernes und schmerzloses Bildverfahren, bei dem Schichtaufnahmen von fast allen Körperregionen erstellt werden.

Radiologie

Dr. med. Simon Rauch

Facharzt FMH Radiologie

Steckbrief
Magnetresonanz­tomograph (MR)
3 Tesla

Das MR auch MRI (Magnetresonanz – Imaging) oder MRT (Magnetresonanz – Tomograph) genannt ist ein «röhrenähnliches» Gerät, welches mit Hilfe eines starken Magnetfeldes Schnittbildgeber in hoher Auflösung erzeugt.

Dauer

Vorteile

Was sollte ich beachten

Ablauf

Das MR ist ein röhrenähnliches Gerät, welches mit Hilfe eines starken Magnetfeldes Schnittbildgeber in hoher Auflösung erzeugt.
Aufgrund dieses starken Magneten werden Sie gebeten, bei Ankunft in der Radiologie VIVA einen Fragebogen auszufüllen. Im Vorfeld wird nach Möglichkeit abgeklärt, ob Sie an Klaustrophobie (Angst in engen Räumen) leiden, um Sie bestmöglich auf die Untersuchung vorzubereiten.
Nachdem Sie den Fragebogen ausgefüllt haben, werden Sie von unserer Radiologie-Fachperson (RFP) in eine Umkleidekabine begleitet. Dort werden Sie gebeten, die Ihnen zur Verfügung gestellten Kleider anzuziehen und allen Schmuck und Wertsachen auszuziehen sowie zu deponieren. Die RFP wird sie anschliessend in den Untersuchungsraum begleiten. Dort werden Sie gebeten, sich auf eine gepolsterte Liege zu legen. Die Untersuchung kann nur im Liegen durchgeführt werden. Die zu untersuchende Region (z.B. Knie) wird mit einer sogenannten «Empfangsspule» umhüllt.
Während der Untersuchung wird es sehr laute Klopfgeräusche im Untersuchungsraum geben. Deshalb stellen wir Ihnen Oropax und Kopfhörer zur Verfügung. Wenn Sie möchten, können Sie sich einen Radiosender auswählen und Musik hören. Sie werden während der gesamten Untersuchung überwacht und können sich mittels Sprechanlage verständigen.
Die Untersuchung dauert je nach Region zwischen 20 und 50 Minuten. Die RFP wird Sie über die genaue Zeit informieren. Während dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie ruhig liegen und sich nicht bewegen.
Die Fachärztin oder der Facharzt entscheidet, ob bei Ihrer Untersuchung ein Kontrastmittel benötigt wird, um das Gewebe besser beurteilen zu können. Falls dies bei Ihnen der Fall ist und Sie damit einverstanden sind, wird Ihnen das Kontrastmittel meist in eine Vene in der Ellenbogenbeuge gespritzt.
Nach der Untersuchung können Sie Ihre Kleider wieder anziehen und anschliessend nach Hause gehen. Ihr zuweisender Arzt oder Ihre zuweisende Ärztin erhält zeitnah – innerhalb von 24 Stunden – den Bericht und bespricht diesen bei Bedarf mit Ihrer Radiologin oder Ihrem Radiologen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die RFP.

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Die Kosten für die Behandlung werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen, sofern eine Zuweisung vorhanden ist. Selbstzahler können sich ein individuelles Angebot einholen.

MRI Untersuchungen

Die Magnetresonanztomografie benutzt starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder und Radiowellen, um Schnittbilder durch den Körper zu berechnen, die in verschiedenen Richtungen frei zu wählen sind. Im Unterschied zum CT werden keine ionisierenden Strahlen verwendet. Anwendungsgebiete sind die Untersuchung des Gehirns und des Zentralen Nervensystems, Knochen und Gelenke, Herz und Weichteilgewebe, Abdominalorgane, Blutgefässe und die weibliche Brust sowie die Prostata. Die MRI zeichnet sich aufgrund des unterschiedlichen Fett- und Wassergehaltes der verschiedenen Gewebetypen durch einen guten Weichteilkontrast aus.

  • MR der Wirbelsäule und der ISG
  • MR Hand, Handgelenk, Schulter, Becken, Hüfte, Knie, OSG, Vorfuss
  • MR Arthrografie Schulter, Hüfte, Handgelenk
  • US der oberflächlichen und tiefen Venen (TVT Ausschluss)
  • MR Schädel
  • MR Hypophyse
  • MR Orbita
  • MR Felsenbein
  • MR Nasennebenhöhlen
  • Intrakranielle MR Angiografie
  • MR Halsangiografie
  • MR Hals
  • MR black blood Technik
  • MR Angiografie
  • MR Myelografie
  • MR Plexus brachialis und Plexus lumbalis
  • MR des Myelons
  • MR der Wirbelsäule
  • US Karotis Doppler
  • MR Thorax
  • MR Angiografie inkl. Black blood Technik
  • MR Mammografie
  • MR Leber
  • MR Pankreas
  • MRCP (Cholangiopankreati­kografie)
  • MR Enteroklyse
  • MR Defäkografie
  • MR Prostata

Bilder eines
MRI